22. September 2007 – 20. April
2008
Am Morgen des 16. April 1917 schicken sich über 15.000
senegalesische Infanteristen an, die Hö-hen des Chemin des
Dames zu stürmen. Sie lei-den unter der Kälte und werden
von den Kugeln der Maschinengewehre niedergestreckt. Bereits in den
ersten Stunden der Offensive sterben sie zu Hunderten.
Wer waren diese Männer? Woher kamen sie? Wie brachte man sie
dazu, in einem Krieg zu kämpfen, der in allererster Linie der
der Weißen war?
Dauer: 30 mn-1 Std
16. April – 2. September
2007
1917 war ein bewegendes Jahr der Weltgeschich-te, denn es brachte
uns die russische Revolution und den Kriegsbeitritt der Vereinigten
Staaten. In diesem Jahr führte der französische General
Ni-velle nach praktisch drei Kriegsjahren auch seine Mannen zur
Offensive am Chemin des Dames, die scheitern sollte und im Zuge
derer es zu Meu-tereien kam.
Diese Ausstellung wirft noch einmal einen Blick auf diese
Ereignisse am Chemin des Dames, aber auch auf die Ereignisse in
Frankreich und in der Welt in diesem Jahr 1917, und sie zeigt den
Le-bensweg einiger anonymer Soldaten unter den Hunderttausenden in
diesem Krieg auf, die manchmal durch die Erfahrungen aus dem Krieg
geprägt anschließend auf die eine oder andere Art
bekannt wurden.
Dauer: 30 mn-1 Std
26. September 2006 – 31. März
2007
Diese Ausstellung ist ein Beispiel für
„Geoge-schichte“, denn sie behandelt die Wechselwirkung
zwischen der menschlichen Gesellschaft und den Wäldern. So
taucht der Besucher über Geräu-sche, Gerüche, Fotos,
Objekte und Archivunterla-gen in das Ambiente der Wälder vor,
während und nach dem 1. Weltkrieg ein.
In diesem Landstrich wurden die Bäume in den Schlachten
zersplittert oder von Schrot durchlö-chert, und die Böden
wurden umgewühlt und kon-tamininiert. Die Erholung der
Wälder und die Um-gestaltung der zerstörten Landstriche,
von denen einige als Sperrgebiet gekennzeichnet werden, sollte
mindestens eine Generation dauern. Die Landschaft trägt noch
heute die Narben dieses Krieges und ist ein Erbe aus dieser Zeit
der Kon-flikte. Die Beschäftigung mit ihr wirft Fragen nach
der Art des Gedenkens rund um den Chemin des Dames auf.
Dauer: 30 mn-1 Std
24. Oktober 2005 – 30. April
2006
Während des 1. Weltkrieges tragen die meisten Soldaten
gezwungenermaßen oder aus Überzeu-gung Waffen und
erfüllen ihre Pflicht. Doch einige Soldaten werden wegen
Befehlsverweigerung oder aus anderen Gründen zum Tode
verurteilt. Einige von ihnen werden im Departement Aisne
exekutiert. In dieser Ausstellung wird der Lebens-weg von einigen
dargestellt.
Dauer: 30 mn-1 Std